KURZ UND KNAPP

Bleichen

Sanftes Bleichen

Weiße Zähne werden oft mit einem gepflegten, frischen Erscheinungsbild verbunden. Viele Menschen wünschen sich daher eine sanfte Aufhellung ihrer Zähne – sei es aus beruflichen Gründen, für besondere Anlässe oder einfach, um sich beim Lächeln wieder wohler zu fühlen.

Das Bleichen der Zähne, auch Bleaching genannt, beginnt mit einer gründlichen Mundhygienesitzung. Dabei werden oberflächliche Beläge und Verfärbungen entfernt. Anschließend kann die natürliche Zahnfarbe gezielt aufgehellt werden, damit die Zähne wieder heller und frischer wirken.

Zum Abschluss kontrollieren wir vorhandene Füllungen und versorgen undichte Stellen, falls dies notwendig ist.

Sanftes Bleichen

Diese Form der Zahnaufhellung zählt zu den beliebtesten und unkompliziertesten Möglichkeiten der ästhetischen Zahnmedizin. Die Zähne können dabei schmerzfrei um einige Nuancen aufgehellt werden – entweder direkt in der Praxis oder, nach genauer Anleitung, auch bequem zu Hause.

Wichtig ist uns dabei immer eine realistische Zielsetzung. Das Ergebnis soll natürlich wirken und zu Ihnen, Ihrer Zahnfarbe und Ihrem gesamten Erscheinungsbild passen.

Bleichen abgestorbener Zähne

Auch abgestorbene oder wurzelbehandelte Zähne, die sich im Laufe der Zeit grau verfärbt haben, können aufgehellt werden. Ziel ist es, die Zahnfarbe möglichst harmonisch an die benachbarten Zähne anzugleichen.

Dafür wird der Zahn an der Innenseite vorsichtig geöffnet und das Bleichmittel eingebracht. Anschließend wird der Zahn wieder verschlossen. Nach einigen Tagen wird das Mittel entfernt und der Zahn mit einer zahnfarbenen Füllung dauerhaft versorgt.

Bitte beachten!

Im Laufe der Zeit können gebleichte Zähne wieder etwas nachdunkeln. Das passiert vor allem durch Farbstoffe in Nahrungs- und Genussmitteln wie Kaffee, Tee, Rotwein oder Nikotin. In diesem Fall kann eine Auffrischungsbehandlung sinnvoll sein.

Wichtig zu wissen: Kronen und Füllungen lassen sich nicht bleichen. Deshalb prüfen wir vor der Behandlung, ob vorhandene Füllungen dicht sind und ob die geplante Aufhellung harmonisch zum gesamten Zahnbild passt.

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Ihre Zahnbürste

Eine gründliche Zahnreinigung sollte mindestens zwei bis drei Minuten dauern. Ob Sie dafür eine elektrische Zahnbürste oder eine klassische Handzahnbürste verwenden, ist Ihnen selbst überlassen – wichtig ist vor allem die richtige und regelmäßige Anwendung.

Damit Ihre Zahnbürste hygienisch bleibt, sollte sie nach jeder Benutzung gründlich ausgespült und gut getrocknet werden. Spätestens alle drei Monate empfiehlt es sich, die Zahnbürste oder den Bürstenkopf zu wechseln.

Eine gute Handzahnbürste sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Kunststoffborsten aus hygienischen Gründen
  • Weiche bis höchstens mittelharte Borsten
  • Abgerundete Borstenenden zum Schutz von Zahnfleisch und Zahnschmelz
  • Kleiner Bürstenkopf, damit auch schwer erreichbare Stellen geputzt werden können
  • Leicht angewinkelter Bürstenkopf für eine bessere Erreichbarkeit
  • Gleichlanges Borstenfeld für eine gleichmäßige Reinigung

Ihre Zahnpasta

Schlämmkreide und weitere Inhaltsstoffe in Zahnpasten unterstützen eine gründliche Reinigung der Zähne. Schäumende Zahnpasten können dabei zusätzlich hilfreich sein, da sich die Wirkstoffe gleichmäßiger im Mund verteilen. So werden auch die Zahnzwischenräume besser erreicht und Plaque kann effektiver entfernt werden.

 

Bei der Auswahl Ihrer Zahnpasta sollten Sie auf Folgendes achten:

  • Fluorid zur Stärkung des Zahnschmelzes
  • Keine aggressiven Scheuerzusätze
  • Bei empfindlichen Zähnen spezielle Zusätze gegen Schmerzempfindlichkeit
  • Bei Wunsch nach helleren Zähnen milde aufhellende Inhaltsstoffe
  • Gute Verträglichkeit für Zahnfleisch und Mundschleimhaut

Die Zahnseide

Zahnseide und Interdentalbürsten helfen dabei, auch die Zahnzwischenräume gründlich zu reinigen – also jene Stellen, die mit der Zahnbürste oft schwer erreichbar sind. Die Zahnseide wird um die Mittelfinger beider Hände gewickelt und anschließend vorsichtig geführt: Im Oberkiefer meist mit den Daumen, im Unterkiefer mit den Zeigefingern.

Führen Sie die Zahnseide behutsam in den Zahnzwischenraum ein. Am Kontaktpunkt zum Nachbarzahn kann etwas mehr Druck nötig sein, wichtig ist jedoch, das Zahnfleisch dabei nicht zu verletzen. Für besondere Anforderungen gibt es auch spezielle Zahnseiden mit raueren Abschnitten zur gründlicheren Reinigung oder mit verstärktem Ende, zum Beispiel zur Pflege von Brücken.

Wir beraten Sie gerne, welche Hilfsmittel für Ihre persönliche Zahnsituation am besten geeignet sind und zeigen Ihnen die richtige Anwendung.